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Soll und Haben auf der Deponie der Firma NSN in Magstadt


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- Bürgerforum Magstadt



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von Nachgerechnet am 09 Oct. 2009 20:26

6. März 2002: Amtsantritt von Bürgermeister Dr. Merz
11. April 2002: Zusätzlich zum bestehenden, 1993 genehmigten Rekultivierungsplan wird eine weitere Million Kubikmeter Auffüllungsmaterial genehmigt. Der Erlös für einen Kubikmeter beträgt 10 Euro. Gesamtsumme also 10 000 000 Euro .

2007/2008: zusätzliche weder genehmigte, noch von Genehmigungsbehörden kontrollierte, also "schwarze" Auffüllungen von 400 000 Kubikmetern
4 000 000 Euro .

2009: Bußgeld für schwarze Auffüllungen (0,15% aus dem Erlös) minus 6 000 Euro
Gesamterlös 13 994 000 Euro.

Ein tolles Geschäft für die Firma NSN!

Eine Schadstoffbilanz für die Gemeinde Magstadt zu diesen Vorgängen gibt es nicht!

2002 – 2009: Zu den täglich etwa 500 Fahrvorgängen von und zum Steinbruch und zum Durchgangsverkehr mit über 15 000 Fahrzeugen kamen Fuhren für 1 400 000 Kubikmeter Deponiegut.
Das ergibt rund:
140 000 Hinfahrten
140 000 Herfahrten
280 000 Schwerlastfahrten allein für die Mehrauffüllung


Der größte Teil dieser Fahrten ging mitten durch Magstadt. Neben Lärm, Erschütterungen und Gestank entstand eine extrem hohe Schadstoffbelastung im Ort, verstärkt durch den mit Absicht verengt gehaltenen Engpass am Rathauseck. Ein Schadstoffgutachten wurde vom Bürgermeister nie verlangt, obwohl von ihm schon weit unbedeutendere Gutachten veranlasst wurden. Es ist höchste Zeit für eine Schadstoffbilanz.
Wie viele Tonnen Feinstaub, Stickstoff, Benzol und Ruß haben in der Amtszeit von Bürgermeister Dr. Merz das Leben der Einwohner Magstadts beeinträchtigt? Und das, weil es Bürgermeister Dr. Merz unterlassen hat

erstens, den Beschluss des Gemeinderats vom 31. Januar 2001 umzusetzen, wonach die Genehmigung des Schotterwerks nur zu der Bedingung gegeben wurde, dass die Steinbruchfuhren über den Ihinger Hof zur B 295 zu leiten sind und

zweitens, der Forderung des Regionalverbandes nachzukommen, welcher die Genehmigung des Schotterwerks am 21. Februar 2001 mit einer möglichst weitgehenden verkehrlichen Entlastung des Siedlungsbereichs verknüpfte und die Bereitschaft der Firma NSN zu Verhandlungen darüber unterstrich.

Solche Verhandlungen hat Bürgermeister Dr. Merz nie angestrebt und nie geführt.



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